Anwendungsfälle
Datenqualität und Datenkonformität für Trinkwassernetze
Dotic vereint zwei komplementäre Kompetenzen: ein fundiertes Verständnis der Anforderungen von Wasserversorgungsunternehmen sowie umfassende Expertise in den Bereichen Bestandsdatenmanagement, GIS und Datenqualitätssicherung.
Wasserversorgungsunternehmen und Kommunen sind im täglichen Betrieb auf diese Daten angewiesen, um Anlagen zu lokalisieren, Arbeiten im Netz durchzuführen, Störungen zu beheben und Instandhaltungsmaßnahmen zu planen.
In der Praxis sind diese Daten jedoch häufig heterogen. Sie stammen aus unterschiedlichen Quellen – beispielsweise aus Bauprojekten, Außendiensterfassungen oder historischen Bestandsplänen – und können Inkonsistenzen, Lagefehler oder unvollständige Attributdaten enthalten.
Darüber hinaus kommen je nach Organisation unterschiedliche Datenmodelle, Standards und Verfahren zur Datenverwaltung zum Einsatz, was die Konsistenz und Qualität der Informationen zusätzlich beeinflussen kann.
Vor diesem Hintergrund wird die Qualitätssicherung von Daten zu einer wesentlichen Voraussetzung, um die Zuverlässigkeit des Informationssystems sicherzustellen und einen sicheren sowie effizienten Netzbetrieb zu gewährleisten.
Kritische Daten für ein effizientes Management von Trinkwassernetzen
Im Gegensatz zu vielen anderen Versorgungsnetzen stehen Bestandsdaten in Trinkwassersystemen in direktem Zusammenhang mit der Bereitstellung einer essenziellen öffentlichen Dienstleistung.
Diese Informationen ermöglichen es Organisationen:
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Leitungen und Hausanschlüsse zu lokalisieren
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Armaturen und Absperreinrichtungen zu identifizieren
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schnell auf Leckagen und Störungen im Netz zu reagieren
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die Druckverhältnisse im Netz effizient zu steuern
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Instandhaltungs- und Erneuerungsmaßnahmen zu planen
Ungenaue oder unvollständige Daten können zu betrieblichen Fehlern, längeren Reaktionszeiten und in manchen Fällen sogar zu Versorgungsunterbrechungen führen.
Für Wasserversorgungsunternehmen sind zuverlässige Bestandsdaten daher nicht nur hilfreich, sondern eine grundlegende Voraussetzung für einen sicheren, effizienten und resilienten Netzbetrieb.

Daten, die häufig fragmentiert und inkonsistent sind
In vielen Projekten im Bereich der Trinkwasserinfrastruktur stammen Bestandsdaten aus unterschiedlichsten Quellen, darunter:
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historische Bestandsdaten
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Bestandspläne und Projektdokumentationen
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Vermessungen und Inspektionen im Außendienst
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Daten von Bauunternehmen und Ingenieurbüros
Diese Datensätze werden häufig mit unterschiedlichen Methoden, Formaten und Verfahren zur Datenverwaltung erstellt.
Dies führt dazu, dass:
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Daten zwischen verschiedenen Systemen inkonsistent sein können
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Informationen unvollständig oder veraltet sind
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Bestandsdaten unterschiedliche Strukturen und Detaillierungsgrade aufweisen
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die Datenqualität je nach Quelle erheblich variiert
Das Ergebnis ist häufig eine fragmentierte Datenbasis, die sich nur schwer pflegen, analysieren und für Betriebs- oder Asset-Management-Prozesse nutzen lässt.
Die Verbesserung von Datenkonsistenz und Standardisierung ist daher ein wesentlicher Schritt, um eine zuverlässige Grundlage für den Netzbetrieb und das langfristige Asset Management zu schaffen.
Datenqualitätsprobleme in Trinkwassernetzen identifizieren
Die Kontrolle der Datenqualität hilft dabei, Probleme zu identifizieren, die sich auf den Betrieb und die Bewirtschaftung von Trinkwassernetzen auswirken können.
Zu den häufigsten Datenqualitätsproblemen gehören:
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ungenaue Leitungsverläufe und Anlagenpositionen
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Inkonsistenzen bei den Daten von Hausanschlüssen
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fehlende oder fehlerhafte Anlageneigenschaften
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falsch erfasste Netzanlagen wie Armaturen, Hydranten und andere kritische Betriebsmittel
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Inkonsistenzen, Dubletten oder unvollständige Bestandsdaten
Diese Probleme sind nicht nur technischer Natur. Sie können sich unmittelbar auf die betriebliche Effizienz, die Planung von Instandhaltungsmaßnahmen und die Reaktionsfähigkeit von Außendienstteams bei Störungen auswirken.
Die Identifikation und Behebung von Datenqualitätsproblemen ist daher eine wesentliche Voraussetzung für ein zuverlässiges und leistungsfähiges Bestandsdatenmanagement.
Einhaltung von Bestandsdatenstandards überprüfen
Bestandsdatenstandards spielen eine zentrale Rolle, um sicherzustellen, dass Informationen zu Trinkwassernetzen systemübergreifend genutzt, integriert und effizient verwaltet werden können.
In der Praxis jedoch:
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werden Daten nicht immer nach einheitlichen Standards erstellt
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können Datenstrukturen unvollständig sein
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fehlen wichtige Informationen oder werden uneinheitlich erfasst
Daher müssen Bestandsdaten häufig validiert und standardisiert werden, bevor sie in GIS- und Asset-Management-Systeme integriert werden können.
Mit den Lösungen von Dotic:
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werden Bestandsdaten mit ConnectControl anhand konfigurierbarer Fachregeln und Anforderungen an die Datenqualität analysiert
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werden Konformitätsprobleme und Inkonsistenzen automatisch erkannt
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können Datenqualitätsprobleme entsprechend ihrer betrieblichen Relevanz klassifiziert und priorisiert werden
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erhalten Teams einen klaren Überblick über Datenqualität und Konformitätsgrad
Dieser Ansatz unterstützt Organisationen dabei, ein konsistentes, zuverlässiges und interoperables Bestandsdatenmanagement aufzubauen – auch wenn Daten aus unterschiedlichen Quellen und von verschiedenen Beteiligten stammen.
Automatisierung der Kontrolle von Bestandsdatenqualität
Die manuelle Validierung von Daten in Trinkwassernetzen ist häufig zeitaufwendig, komplex und auf Dauer nur schwer konsistent durchzuführen.
Mit den Lösungen von Dotic:
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können Bestandsdaten mit ConnectControl automatisiert und in großem Umfang validiert werden
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werden Inkonsistenzen und Datenqualitätsprobleme systematisch erkannt
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werden Validierungsregeln einheitlich angewendet und können projektübergreifend wiederverwendet werden
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werden Datenqualitätsberichte automatisch erstellt
Die Ergebnisse können anschließend in ConnectServices visualisiert und analysiert werden, sodass Teams Datenqualitätsprobleme direkt auf der Netzkarte lokalisieren und untersuchen können.
Dieser automatisierte Ansatz reduziert den Aufwand für die Datenvalidierung, verbessert die Konsistenz der Prüfprozesse und erhöht die Zuverlässigkeit sowie die Gesamtqualität der Bestandsdaten.
Datenqualität mit der Realität vor Ort verknüpfen.
Eine wirksame Datenqualitätskontrolle kann nicht losgelöst von den tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort erfolgen.
Mit den Lösungen von Dotic:
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werden die mit ConnectField erfassten Daten direkt in das System integriert
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werden Abweichungen zwischen Bestandsdaten und den Gegebenheiten im Feld schnell erkannt
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können Korrekturmaßnahmen ohne Verzögerung eingeleitet werden
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arbeiten Außendienst- und Büroteams auf einer gemeinsamen Datengrundlage
Diese durchgängige Verbindung trägt dazu bei, die Konsistenz und Zuverlässigkeit der Daten nachhaltig zu verbessern.
Management von Mängeln und Korrekturmaßnahmen
Die Datenqualitätskontrolle ist ein wesentlicher Bestandteil eines effizienten Managements von Trinkwassernetzen. Sie hilft Organisationen dabei, zuverlässige Bestandsdaten bereitzustellen und einen sicheren sowie effizienten Netzbetrieb zu unterstützen.
In einem Umfeld, in dem Bestandsdaten aus unterschiedlichen Quellen stammen und über verschiedene Prozesse verwaltet werden, ist ein strukturierter und automatisierter Ansatz zur Datenvalidierung entscheidend, um Konsistenz, Genauigkeit und eine dauerhaft hohe Datenqualität sicherzustellen.
Durch die Kombination aus automatisierter Validierung, GIS-Integration und feldnahen Arbeitsprozessen können Wasserversorgungsunternehmen die Zuverlässigkeit ihrer Bestandsdaten verbessern, fundiertere betriebliche Entscheidungen treffen und die Kontrolle über ihre Netzinfrastruktur während ihres gesamten Lebenszyklus stärken.
Management von Mängeln und Korrekturmaßnahmen
- Abgeschlossene Arbeiten prüfen und Mängel direkt vor Ort identifizieren
Planung und Nachverfolgung von Außendiensteinsätzen
- Korrekturmaßnahmen im Außendienst organisieren und priorisieren
Abnahme und Übergabe von Baumaßnahmen
- Abgeschlossene Arbeiten prüfen und Mängel direkt vor Ort identifizieren