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Anwendungsfälle

Mängelmanagement bei Netzbauarbeiten und Steuerung von Korrekturmaßnahmen

Bei Projekten zum Ausbau oder zur Erweiterung von Infrastruktur- und Leitungsnetzen – beispielsweise in den Bereichen Telekommunikation, Trinkwasser, Abwasser, Energieversorgung oder Verkehrsinfrastruktur – können die vor Ort ausgeführten Arbeiten von den ursprünglichen Anforderungen oder Planungen abweichen. Im Rahmen von Abnahmen und Qualitätskontrollen werden diese Abweichungen identifiziert und als Mängel oder Vorbehalte dokumentiert.

Die Lösungen von Dotic ermöglichen die zentrale Erfassung, Verwaltung und Nachverfolgung aller relevanten Informationen, um eine effiziente Bearbeitung von Mängeln sicherzustellen und gleichzeitig die Qualität und Zuverlässigkeit der erfassten Daten nachhaltig zu verbessern.

In der Praxis kann das Management von Mängeln und Vorbehalten schnell komplex werden: zahlreiche Beteiligte, verstreute Informationsquellen, Schwierigkeiten bei der Nachverfolgung von Korrekturmaßnahmen sowie fehlende Transparenz über den Fortschritt der Bearbeitung.

Die strukturierte Verwaltung von Mängeln mithilfe konsistenter und kollaborativer Werkzeuge ermöglicht es, alle Informationen zentral zu bündeln, den Status von Korrekturmaßnahmen zuverlässig nachzuverfolgen und die Zusammenarbeit zwischen Auftraggebern, Dienstleistern und Projektteams zu erleichtern.

Dieser Ansatz schafft Transparenz über die ausgeführten Arbeiten, macht Daten zu einem operativen Steuerungsinstrument und trägt dazu bei, die Konformität der Infrastruktur mit den Anforderungen des Auftraggebers sicherzustellen.

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Optimieren Sie die Zusammenarbeit und erhöhen Sie die Transparenz Ihrer Prozesse 

Im Rahmen von Abnahmen oder Qualitätskontrollen können Anomalien sowohl auf der Infrastruktur vor Ort als auch in den gelieferten Daten identifiziert werden.

Diese Abweichungen können beispielsweise betreffen:

  • Mängel oder Ausführungsfehler an der Infrastruktur
  • nicht konforme oder fehlerhafte Betriebsmittel und Anlagen
  • Inkonsistenzen in den GIS- und Netzdaten
  • unvollständige oder fehlerhaft dokumentierte Bauwerke und Netzobjekte

Diese Abweichungen werden als Mängel oder Vorbehalte dokumentiert und müssen vor der endgültigen Abnahme und Freigabe des Projekts bearbeitet und behoben werden.

Mängel direkt im Feld erfassen und dokumentieren

Der erste Schritt besteht darin, Anomalien präzise zu identifizieren und strukturiert zu dokumentieren. Eine standardisierte Erfassung bereits bei der Feststellung der Mängel hilft, Informationsverluste zu vermeiden und eine zuverlässige Nachverfolgung sicherzustellen.

Die nahtlose Integration unserer SaaS-Lösungen ConnectServices und ConnectField gewährleistet eine schnelle und zuverlässige Übertragung aller Informationen und ermöglicht es:
1.
Techniker erfassen Mängel und Vorbehalte direkt vor Ort mit ConnectField.
2.
Jede Anomalie wird georeferenziert und einem Infrastruktur- oder Netzobjekt eindeutig zugeordnet.
3.
Mängel und Vorbehalte werden mit Fotos, präzisen Kommentaren und detaillierten Informationen dokumentiert.
4.
Die Informationen stehen den Projektteams unmittelbar zur Verfügung und erleichtern die Einleitung, Koordination und Nachverfolgung von Korrekturmaßnahmen.

Korrekturmaßnahmen effizient steuern

Sobald Mängel identifiziert wurden, erfordert ihre Bearbeitung eine strukturierte und transparente Organisation:

  • Priorisierung der Mängel nach ihrer Kritikalität und ihren Auswirkungen
  • Zuweisung der erforderlichen Maßnahmen an die zuständigen Teams oder Dienstleister
  • Planung der Korrektur- und Nachbesserungsmaßnahmen
  • Nachverfolgung des Fortschritts und des Bearbeitungsstatus
  • Validierung der durchgeführten Maßnahmen nach Abschluss der Arbeiten

Die gezielte Steuerung von Korrekturmaßnahmen ermöglicht eine schrittweise Herstellung der Konformität der Infrastruktur und stellt sicher, dass festgestellte Mängel nachhaltig behoben werden.

Die Verbindung zwischen Außendienst und operativer Steuerung sicherstellen

Ein effizientes Mängelmanagement basiert auf einem reibungslosen Informationsfluss zwischen Außendienst und Projektsteuerung.

Im Feld:

  • Mängel und Vorbehalte werden direkt über eine mobile Anwendung erfasst
  • Anomalien werden georeferenziert und dokumentiert
  • Informationen werden unmittelbar an die zentralen Systeme übermittelt

Im Büro:

  • Projektteams visualisieren die Mängel innerhalb eines WebGIS
  • verfolgen deren Bearbeitungsstatus und Fortschritt
  • koordinieren und steuern die erforderlichen Korrekturmaßnahmen
  • validieren die durchgeführten Nachbesserungen

Diese durchgängige Verbindung zwischen Felderfassung und operativer Steuerung verhindert Informationsverluste, verbessert die Transparenz und verkürzt die Bearbeitungszeiten für Mängel und Korrekturmaßnahmen erheblich.

Die Nachvollziehbarkeit von Mängeln und Korrekturmaßnahmen sicherstellen

Jeder Mangel und jede Korrekturmaßnahme muss jederzeit nachvollziehbar sein. Daher sollte jede Feststellung:

  • über den gesamten Bearbeitungsprozess hinweg verfolgt werden können
  • einer konkreten Maßnahme oder Intervention zugeordnet sein
  • in jeder Phase dokumentiert werden
  • nach Abschluss der Korrektur validiert und freigegeben werden

Diese Nachvollziehbarkeit ist entscheidend, um die Konformität der ausgeführten Arbeiten sicherzustellen und die abschließende Abnahme abzusichern. Sie stellt zudem einen wichtigen Nachweis gegenüber Auftraggebern dar, indem sie die durchgeführten Korrekturmaßnahmen und deren ordnungsgemäße Umsetzung transparent dokumentiert.

Daten als Grundlage für mehr Qualität und Transparenz nutzen

Ein strukturiertes Mängelmanagement ermöglicht es:

  • die Bearbeitungs- und Korrekturzeiten deutlich zu verkürzen
  • die Qualität und Konformität der Infrastruktur nachhaltig zu verbessern
  • die Zuverlässigkeit der GIS- und Netzdaten zu erhöhen
  • die Qualität und Nachvollziehbarkeit der Projektergebnisse abzusichern
  • die Zusammenarbeit und Koordination zwischen allen Beteiligten zu erleichtern

Damit wird das Mängelmanagement zu einem wesentlichen Hebel für die Sicherstellung der Gesamtqualität von Infrastrukturprojekten und für eine langfristig effiziente Steuerung von Außendienst- und Betriebsprozessen.

Die wichtigsten Schritte der Bauabnahme

Die Bearbeitung und Nachverfolgung von Mängeln ist Teil eines ganzheitlichen Prozesses, der mehrere aufeinander aufbauende Schritte umfasst:

Qualitätskontrolle von Infrastruktur- und Geodaten

  • Überprüfung der Konformität und Konsistenz der Daten vor ihrer Integration in das GIS sowie ihrer weiteren Nutzung für Betrieb, Analyse und Infrastrukturmanage
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Abnahme von Infrastrukturmaßnahmen nach Fertigstellung

  • Sicherstellen, dass die Arbeiten ordnungsgemäß ausgeführt wurden, und mögliche Anomalien oder Abweichungen direkt vor Ort identifizieren.
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